Die Augendusche ist ein unentbehrlicher Einrichtungsgegenstand, wenn es um die erste Hilfe bei einem Unfall in der Chemieindustrie geht.

Es gibt in Fabriken und Unternehmen, wo Chemielaboratorien existieren, unzählige Vorschriften, die man beachten muss, wenn man eine vorschriftsmäßige Laboreinrichtung erstellen möchte. Laboreinrichtungen werden meistens von kompetenten Fachunternehmen installiert, die sich mit dem Vorschriften der Chemieindustrie bestens auskennen, um die nötige Sicherheit der Arbeiter zu gewährleisten, und dazu auch noch den internationalen Standard der Laboreinrichtungen in der Chemie gerecht werden.

Zu einer Laboreinrichtung gehört ein Erste-Hilfe Kasten mit basischen und säurehaltigen Substanzen, die bei der eventuellen Aussetzung eines Arbeiters an toxischen oder ätzenden Lösungen, als neutralisierende Materialien gelten. Daneben ist eine Augendusche bzw. Notduschen unerlässlich, um die eventuellen, ins Auge geratenen Chemikalien verdünnen und auswaschen zu können, um die Schäden bei einem solchen Unfall zu minimalisieren.

Augenduschen gelten als die wichtigste Laboreinrichtung überhaupt, da sie sofort nach einer Kontaminierung durch gefährliche Substanzen angewendet werden müssen. Laut Statistiken geschehen rund 60% aller Laborunfälle, auf irgendeinem Weg, der die Augen eines Arbeiters gefährden kann. Somit ist eine Augendusche nicht nur wichtig, sondern kann auch die einzige Chance sein, das Augenlicht eines betroffenen Arbeiters zu retten. Vorkehrungen werden zwar mit Schutzbrillen getroffen,  jedoch reicht diese Art von Schutz nicht aus, um voll und ganz, die ganze Palette der gefährlichen Substanzen von den Augen eines Arbeiters fern halten zu können.

Die Augendusche ist somit die erste Hilfe, die man als Betroffener eines Chemieunfalls erhalten sollte, wenn man mit korrosiven Lösungen arbeitet. Eine schnelle Hilfe kann zwischen Erblindung und dem Behalten des Augenlichtes entscheiden.